Dorf in der Landschaft

Das Fichtelgebirge - Ein Paradis um Heidelheim

Die Gemarkungsfläche von Heidelheim beträgt knapp 330 ha. Davon werden ca. 182 ha landwirtschaftlich und ca. 94 ha forstwirschaftlich genutzt.

Landwirtschaflich genutzte Flächen reichen bis an das Dorf, das zu fast zwei Dritteln von einem mit Obstbäumen gesäumten Weg umgeben ist.

Der Obstbaumgürtel wird von den Heidelheimern gepflegt und die Früchte geerntet. Das Obst wird zu Saft, Cidre und Schnaps verarbeitet.

Die Zufahrtsstraße zum Campingplatz wird von Linden gesäumt. Das Baumtor am Ortseingang wird von einer Linde und einer Ulme gebildet.

Im Gemeinedegebiet finden sich Magerwiesen, Feuchtwiesen, Blumenwiesen sowie Nass- und Feuchtflächen.

Wegebau

Eine Altstraße mit einem Grünstreifen zwischen den Gewannen, sowie wertvollen Magerrasenböschungen werden von den Bewohnern in Eigenleistung gepflegt. 2017 wurde die Altstraße in einer Gemeinschaftsaktion auf einer Länge von 1,2 km neu aufgeschottert.

Flussperlmuschel „Margaritifera margaritifera“

Die Steinselb ist das einzige Gewässer im Landkreis Wunsiedel, in dem die Perlmuschel noch vorkommt. Wasserrechtlich ist der Bach als Gewässer dritter Ordnung eingestuft, für das die Stadt Selb zuständig ist.

Um das Überleben der Restbestände der Perlmuschel zu sichern und eine Vermehrung zu gewährleisten wurden verschiedene Maßnahmen ergriffen. Die Steinselb und ein Schutzstreifen sind ein europäisches FFH Anhang II Schutzgebiet.

Schutzgebiete und Biotope:

Ökoflächenkataster:

Natur- und Landschaftsbezogene Daten der Gemarkung Heidelheim:

Fledermauskartierung

Stefan Schürmann stellte bei Fam. Badmüller einen Fledermaus Detektor, einen sogenannten „Batcorder“ auf. In der Nacht vom 20. auf den 21. Sept. 2009 wurden 207 Rufe ausgezeichnet.

Vier Arten konnten nachgewiesen werden. Die Mückenfledermaus, Rauhhautfledermaus, Bartfledermaus und die Zwergfledermaus.